Psychische Beschwerden

Der Verlauf der Diabetes-Erkrankung hängt besonders eng zusammen mit der psychischen Gesundheit des Patienten. Demenz, Depression, Sucht, Ess- und Angststörungen treten unter Diabetes-Patienten häufiger auf. Anzeichen dafür können psychische Veränderungen, z.B. auch aggressives Verhalten, geistige Verlangsamung und allgemeine Lustlosigkeit sein.

Solche Störungen behindern eine effektive Behandlung des Diabetes und können daher Folgeschäden oder Komplikationen verursachen.

Für die Therapie und langfristige Prognose des Diabetes mellitus sind somatische (körperliche) und psychosoziale Faktoren gleichermaßen wichtig.

Bei der Diabetestherapie kommt dem Patienten damit die entscheidende Rolle zu. Er muss die wesentlichen Therapiemaßnahmen des Diabetes in seinem persönlichen Alltag dauerhaft und eigenverantwortlich umsetzen. Hierzu wird ein gewisses Maß an krankheitsbezogenem Wissen und Fertigkeiten zur Selbstbehandlung benötigt, die ihm im Rahmen von strukturierten Schulungs- und Behandlungsprogrammen sowie von Einzelschulungen vermittelt werden.

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