Insulinresistenz

Unter Insulinresistenz versteht man ein vermindertes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin. Vor allem Muskulatur, Leber und Fettgewebe reagieren weniger empfindlich auf Insulin. Diese reduzierte Sensibilität beeinträchtigt die Wirkung sowohl von eigenem als auch von gespritztem Insulin.

Die normale physiologische Insulinproduktion beträgt zwischen 20 und 40 internationale Einheiten (IE) am Tag. Am frühen Vormittag ist durch die nächtliche Ausschüttung von Insulinantagonisten die Insulinresistenz am höchsten  (Dawn-Phänomen). Oft gibt es auch am späten Nachmittag einen zweiten, weniger hohen Anstieg der Insulinresistenz.

Dawn-Phänomen

Das Dawn-Phänomen (Morgendämmerung) beschreibt einen ungewöhnlichen Blutzuckeranstieg in den frühen Morgenstunden. Die Ursache dafür ist ein relativer Insulinmangel, der durch die nächtliche Ausschüttung von Gegenspielern des Insulins hervor gerufen wird. Dieses Problem erreicht in der Pubertät meist seinen Höhepunkt.

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