Ebola

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika ist Anlass, sich mit dieser Erkrankung zu beschäftigen. Sie wird durch eine Infektion mit dem Ebola-Virus ausgelöst. Zwischen 50 und 90 % der Erkrankten sterben daran. Als natürliches Reservoir werden Flughunde vermutet. Die Ansteckung erfolgt über eine Kontakt-, Schmier- oder Tröpfcheninfektion, wie sie beim Jagen, Zubereiten und Verzehren infizierter Tiere („Buschfleisch“) erfolgen kann. Auch von Mensch zu Mensch überträgt sich das Virus durch infektiöse Körperflüssigkeiten, z.B. Speichel, Blut, Erbrochenes, Urin oder Kot. Daher ist die Gefahr für medizinisches Personal groß, das erkrankte Personen pflegt. Es gibt bisher keine Hinweise auf eine Übertragung durch die Atemluft.

Bis zu 21 Tage nach einer Infektion bekommen die Erkrankten zunächst Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen sowie Fieber. Später kommen Erbrechen, Hautausschläge und Durchfall hinzu. Tödlich sind dann schließlich innere Blutungen, die in der Endphase der Erkrankung einsetzen. 

Die Gefahr einer Weiterverbreitung wäre bei uns in Deutschland gering. Innerhalb der Inkubationszeit (d.h. von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Krankheitssymptome) besteht kein Ansteckungsrisiko.

Dennoch muss sicherheitshalber bei Reiserückkehrern aus einem der betroffenen Gebiete bei entsprechenden Krankheitssymptomen innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr auch an die Möglichkeit eines Ebola-Fiebers gedacht werden. Die Ärzte sind über das vorgeschriebene Vorgehen in einem solchen Fall informiert.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf den Internet-Seiten des
Robert-Koch-Instituts in Berlin.

www.rki.de

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