MRSA

MRSA steht für eine Bakteriengruppe mit Widerstandsfähigkeit gegen bisher verwendete Antibiotika (Methicillin Resistene Staphylococcus Aureus Stämme). Diese Erreger sind weltweit verbreitet. Sie besitzen eine große Bedeutung als Verursacher von Infektionen in Krankenhäusern. Vergleichsweise geringer betroffen sind auch Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Bei der gesunden Bevölkerung sind sie in Mitteleuropa noch selten. Der Mensch ist das Hauptreservoir dieses Infektionserregers, aber auch Tiere können betroffen sein. Beim Menschen ist bevorzugt der Nasen-Rachen-Raum besiedelt. Weitere wesentliche Infektionssstellen sind Leistengegend und Schambereich.

Die Rate der Träger eines in der Regel antibiotikasensiblen Staph. aureus variiert bei gesunden Erwachsenen zwischen 15% und 40%. Die Trägerrate ist höher bei Personen, die häufig gegenüber Staph. aureus exponiert sind und bei denen die Haut nicht intakt ist. So findet sich eine Besiedlung häufiger bei im Gesundheitswesen tätigen Personen, Patienten mit großflächigen Wunden, Patienten mit Tracheotomien oder liegenden Kathetern, Dialysepatienten, Patienten mit Diabetites mellitus, Patienten mit chronischer Pflegebedürftigkeit und Drogenabhängigen.

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