Salmonellen-Schutz

So schützen Sie sich vor Salmonellen-Erkrankungen:

  • Bei sommerlichen Temperaturen bitte nur geringe Mengen von leicht verderblichen Lebensmitteln auf einmal einkaufen. Packen Sie sich eine Kühltasche ein und steuern Sie die Kühltheke als letzte Station vor der Kasse an. Sinnigerweise die Einkäufe dann auch nicht länger als nötig im Auto stehen lassen.
  • Eiweiß- und wasserreiche Lebensmittel sind bei den Salmonellen sehr beliebt. Deshalb sollten Sie folgende Speisen in den kältesten Teil Ihres Kühlschranks räumen: Rohe Fleisch- und Wurstwaren, Schlachtgeflügel, Seetiere, Eier, Cremes, Salate und Mayonnaisen mit Rohei. Anfällig sind auch frisches und tiefgefrorenes Wild, Geflügel, Fleisch, Wurst, Schinken-, Käseaufschnitt und roher Kuchen- oder Plätzchenteig.
  • Tiefgefrorenes Geflügel, Wild und Fleisch vor dem Zubereiten aus der Packung nehmen und in einer sauberen Schüssel mit einem Abtropfsieb darin im Kühlschrank auftauen. Das Schmelzwasser sofort entsorgen und alles, was damit in Berührung gekommen ist, heiß und gründlich reinigen. 
  • Fisch- oder Kartoffelsalate sowie garnierte Platten und belegte Brote erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen und möglichst Reste vermeiden.
  • Gemüse und Salate müssen getrennt von Fleisch und Geflügel zubereitet werden, das heißt unterschiedliche Messer, Schüsseln und Schneidebretter benutzen.
  • Gründliches Händewaschen mit Seife - und zwar vor, während und nach der Küchenarbeit - verringert die Gefahr einer Salmonelleninfektion. 
  • Bei offenen Wunden an den Händen, zum Beispiel einer Schnittverletzung, sollten Sie unbedingt ein wasserdichtes Pflaster oder einen Gummihandschuh beim Zubereiten der Speisen tragen.
  • Wenn Sie beim Kochen auf Nummer sicher gehen wollen, müssen Sie dem Erreger ordentlich einheizen: Erst 10 Minuten bei über 70 Grad Celsius tötet ihn zuverlässig ab.
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