Tuberkulose-Schutz

Schutzmaßnahmen bei Tuberkuloseverdacht:

  • Mund-Nasen-Schutz tragen bei Kontakt mit dem Betroffenen.
  • Den Verdacht so schnell wie möglich ausschließen oder bestätigen.
  • Bei Verdacht auf offene Lungentuberkulose Isolierung in einer Klinik.
  • Räume, in denen sich der Betroffene aufhält, regelmäßig gründlich lüften.
  • Gegenstände und Flächen sofort desinfizieren,  die mit der Ausatemluft beziehungsweise Sputum in Kontakt gekommen sind.
  • Beim Husten und Niesen ein Tuch vor Mund und Nase halten.
  • Bei Kontakt mit anderen Menschen Mund-Nasen-Maske aufsetzen.
  • Mund-Nasen-Maske in anderen Zimmern auch dann tragen, wenn sich niemand anderes im Raum aufhält, weil erregerhaltige Tröpfchen längere Zeit in der Raumluft schwebend überleben.
  • Ess- und Trinkgeschirr nicht mit anderen teilen.
  • Keinerlei Mund-zu-Mund-Kontakte, auch nicht mit nahestehenden Menschen.

Schutzmaßnahmen bei bestätigter Diagnose
und notwendiger Isolation:

  • Bei offener Lungen-Tuberkulose erfolgt die Isolation in einem speziell eingerichteten und gekennzeichneten Krankenzimmer mit Schleuse. Besucher und medizinisches Personal müssen einen Mund-Nasen-Schutz (gegebenfalls eine Atemmaske) tragen und die Hände nach Kontakt mit dem Erkrankten beziehungsweise beim Verlassen des Zimmers desinfizieren. Ein Schutzkittel und Handschuhe sind zusätzlich bei jedem direktem Kontakt mit dem Erkrankten und in bestimmten Erkranklungsfällen auch beim Betreten des Krankenzimmers nötig. 
  • In der Regel kann die Isolation aufgehoben werden, wenn der Erkrankte keine Erreger mehr ausscheidet und sich das Krankheitsbild deutlich gebessert hat.
  • Eine Isolation kann auch bei einer Organtuberkulose notwendig werden, wenn erregerhaltiges Material ausgeschieden wird, wie zum Beispiel infektiöser Urin oder infektiöses Menstruationsblut bei einer Urogenitaltuberkulose.
  • Die Erkrankung ist meldepflichtig.
   © Gemeinschaftspraxis Dr. Sebastian / Bußmann, Bezirksamtsstr. 25, 67806 Rockenhausen