Warzen

Warzen sind in der Regel gutartige Wucherungen der oberen Hautschicht. Sie sind oft auf eine ansteckende Infektion zurückzuführen, meist mit einem der mehr als 100 verschiedenen menschlichem Papillomviren. Die Infektion erfolgt über kleinste Verletzungen der Haut, wo sie die obersten Hautzellen infizieren. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zur Bildung der Warzen können Wochen bis Monate vergehen. Warzen treten in jedem Alter auf und erscheinen einzeln oder in Gruppen, überwiegend an Händen und Füßen. Aufkratzen von Warzen führt zur Ausbreitung, da man mit infizierten Hautzellen die Viren weiter am Körper verbreitet. Trotz ihres grundsätzlich gutartigen Charakters können Warzen kosmetisch stören, manchmal an bestimmten Stellen starke Schmerzen verursachen und sich extrem selten auch bösartig (maligne) entwickeln. 

Virale Warzen können sich nach einigen Monaten ohne jede Behandlung von selbst zurückbilden, wenn es der Immunabwehr des Körpers gelingt, die verursachenden Viren abzutöten. Nach Abheilung ist jedoch die Wiederkehrrate von Warzen hoch. Verschiedene lokale und operative Behandlungsmethoden stehen zur Verfügung.

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